Satzung

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Satzung des Instituts für kreative & innovative Pflege e.V.

Gemeinnütziger Förderverein rund um die Pflege

Die Satzung wurde am 01.01.2012 von der Gründungsversammlung beschlossen und durch Unterschrift der Mitgliedanträge der Gründungsmitglieder bestätigt und frei gegeben.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen „IKIP Institut für kreative und innovative Pflege e.V.“
  2. er hat den Sitz in Riedering
  3. Er wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rosenheim eingetragen werden
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke „der Abgabenordnung (§§ 52) in der jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Förderung, Begleitung, Vernetzung von kreativen und innovativen Projekten, Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen in der Altenhilfe sowie des öffentlichen Lebens.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Entwicklung, Erprobung Durchführung und evtl. wissenschaftlicher Auswertungen kreativer und innovativer Projekte und Arbeiten mit alten Menschen und anderen benachteiligten und bedürftigen Personengruppen. Dabei wird besonderer Wert auf die Nutzung der Möglichkeiten sozialer und pädagogischer Arbeit und in der prophylaktischen und begleitenden Arbeit mit kranken Menschen (z.B. Menschen mit Demenz und dessen Angehörigen).
  3. Soziale Vernetzung mit der Kommune anhand Vereinslisten und stationären und ambulanten Diensten zu initiieren und zu begleiten mit einbeziehen der Rentner/innen der Kommune und durch Förderung des Ehrenamtes.

Pflege-, und Betreuungsmitarbeiter wertschätzende Angebote für ihre Arbeit in der Pflege und am Menschen zu schulen.

Konzepte zur Betreuung und Begleitung Menschen mit und ohne Demenz zu erstellen, Hospitationen und Erfahrungen bereits vorhandener Konzepte und gelebten Wohnformen und das Wissen weiter zu tragen in Senioreneinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, sowie Altenpflegeschulen.

Kooperationen und Vernetzungen mit Zukunfstwerkstatt Therapie – kreativ, Institut für Gerontopsychiatrie, Peter Hess Institut, Jakobus Hospizverein, ISNA Internationales Snoezelen, Deutsche Alzheimergesellschaft, Glücksart Fam. Glück und der Meltl Stiftung

Öffentlichkeitsarbeit durch Verfilmungen und Bücher die Arbeit des Vereins als Pilotprojekte dienen.

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins erhalten, lediglich die Aufwandsentschädigung.
  3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine anteile des Vereinsvermögens erhalten.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt.
  2. Der Antrag auf Mitgliedschaft kann mündlich und schriftlich auch über elektronische Medien gestellt werden. Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand, das neue Mitglied bekommt eine schriftliche Bestätigung zur Aufnahme.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  4. Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Jahresende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem/der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen.
  5. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 12 Monaten im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe der Beitragsordnung, die mit Beschluss der Mitgliederversammlung erfassen wird. Zur Festlegung der Beitragshöhe und –Fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a)der Vorstand
  2. b)die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft besteht aus 5 Personen die bei der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden. Passives Wahlrecht besitzen alle Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Durch bilden eines Wahlausschusses und durch einen besonderen Wahlgang wird die Vorstandschaft gewählt.

  1. Der Vorstand ( 1. Vorstand )wird aus der Mitgliederversammlung gewählt und vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  2. Stellvertretender Vorstand ( 2. Vorstand ) ist Vertretung des 1. Vorstandes. Der 2. Vorstand wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung gewählt.
  3. Kassier gewählt durch Mitgliederversammlung
  4. Schriftführer gewählt durch Mitgliederversammlung
  5. Beisitzer gewählt durch Mitgliederversammlung

Es kann eine Person auch zwei oder drei Ämter ausüben, z.B. Vorstand und Schriftführer, oder Vorstand und Kassier.

Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

Vorstandschaftssitzungen finden jährlich mindestens viermal persönlich und mit Hilfe von Skyp-Konferenz, statt. Die Einladungen zu Vorstandschaftssitzungen erfolg durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens sieben Tagen. Vorstandschaftssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandschaftsmitglieder anwesend ist.

Der Vorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandschaft ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündliche gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von allen Vorstandschaftsmitgliedern zu unterzeichnen.

§ Mitgliederversammlung

  1. Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand oder eine/n Beauftragte/n unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempelns. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist
  4. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß der Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind insbesondere die Jahresabrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder der Vorstandschaft noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.

Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. über

Gebührenbefreiungen, Aufgaben des Vereins, An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz, Beteiligungen an Gesellschaften, Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich, Mitgliedbeiträge, Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins.

  1. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird aus beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder. Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme.
  2. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Satzungsänderung

  1. Für die Satzungsänderungen ist eine absolute Mehrheit der erschienen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandschaftssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung

  1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den deutschen Caritasverband e.V. Referat Alten-, Behindertenhilfe und Gesundheitsförderung, Karlsstr. 40, 79104 Freiburg im Breisgau der unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden

Riedering, den 01.01.2012